HANNA NITSCH

HANNA NITSCH

Eröffnung / 14.11. / 7-10 pm

Ausstellung / 15.11. - 11.01.

Galerie Benjamin Eck II

Zieblandstraße 19 / Maxvorstadt

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Hanna Nitsch wurde 1974 in Freiburg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf und einer großen Familie mitten im Schwarzwald auf. Seit sie denken kann, hat sie gezeichnet. Sie studierte zunächst Philosophie und Germanistik und schließlich Freie Kunst bei Peter Dreher und der Schweizer Zeichnerin Silvia Bächli in Karlsruhe. 2000 wechselte sie an die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2003 wird sie in die Begabtenförderung des Cusanuswerkes aufgenommen und beendet ihr Studium 2007 mit dem Meisterschülerpreis.
Seitdem hat sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem in der Kunsthalle Emden, Museum Wiesbaden, Museum Schloss Bad Arolsen, Kunstverein Diepenheim (NL), Städtischen Galerie Wolfsburg, AZKM Münster, Kunsthalle Pécs (HU). Hanna Nitsch lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Braunschweig.

Seit ihren allerersten großen Tuschezeichnungen 2007 beschäftigt sich Hanna Nitsch mit Rollenbildern, fragmentierten Identitäten und deren körperlicher Wahrnehmung. Ihre Arbeiten, so multimedial sie sich auch zeigen, sind stets eine sehr persönlich Auseinandersetzung mit der Frage nach einer Existenzberechtigung und der Möglichkeit zugleich viele und doch keiner zu sein. Wer bin ich? Und wer sind die Anderen?

Dabei hat sie von Beginn an sich selbst als auch ihre drei Kinder in den Mittelpunkt ihrer künstlerischen Untersuchungen gestellt. Man verbindet ihren Namen mit den außergewöhnlich eindringlichen Tuschezeichnungen von Cäcilia, Aaron und Elisabeth. Derart hat sich wohl selten eine Künstlerin mit ihren Kindern bildnerisch auseinandergesetzt.
Es ist und bleibt ein zeichnerisches Langzeitpsychogramm mit offenem Ende.

Hanna Nitsch kreiert in ihrer Qualität spektakuläre Werke, die sowohl die eigene (künstlerische) Existenz als auch das fragile menschliche Leben im Allgemeinen befragen.