Tania Welz

Eröffnung / 27.02. / 19 - 22.00

Ausstellung / 27. - 27.04.

Galerie Benjamin Eck

Pestalozzistr. 14 / Glockenbachviertel

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Alles lebende Gewebe bildet eine faserige Textur, die alle Lebensphänomene umhüllt und verbindet.
Es ist jedoch zerbrechlich, es kann beschädigt werden, es ist den Änderungen der Zeit ausgesetzt und schließlich wird es zugrunde gehen. In meiner Arbeit wird der Stoff zu einer Metapher für diesen Prozess und dient als Bühne, auf die unter unserer Haut verpackten Erfahrungen, unsere nicht-materielle Textur, unser Nervensystem, unser psychologisches System und unsere Seele sichtbar gemacht werden können.

Meine Arbeit sucht nach Kohärenz bei der Verwendung von Stoffen: Durch Reißen, Verbrennen, Neuzusammensetzen und Schichtung erforsche ich die Materialität des Lebens und erzähle meine Wahrnehmung der gegenwärtigen Welt, die zunehmend durch soziale Ungleichheit, Konflikte zwischen Geschlechtern, Rassen und Religionen erschreckt wird.

Ich erforsche diese Dynamik auf der Suche nach Erleichterungen und perspektivischen Lösungen: Ich bin der Schöpfer, der Zerstörer, der weh tut und heilt, und ich nutze diese immense Schöpfungskraft, die dem Stoff gewachsen ist, um die Hoffnung zu verbreiten, dass jeder Konflikt durch das angeborene kreative Potenzial des Menschen möglich ist gelöst werden.