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Moritz Thoma arbeitet mit Beton, Kalkzement und Gips – Materialien, die nicht glätten, sondern Zeit speichern.
Ihre Oberflächen zeigen Ablagerungen, Risse, Verdichtungen. Schichten legen sich übereinander, überdecken sich, treten wieder hervor. Nichts bleibt stabil.
In diese Strukturen treten fragmentierte Körper. Ohne Gesicht, ohne eindeutige Identität. Keine individuellen Figuren, sondern etwas Grundsätzliches.
Die Körper lösen sich nicht vom Material. Sie sind in ihm verankert. Haut und Oberfläche beginnen sich anzugleichen. Was im Material sichtbar ist, setzt sich im Körper fort.
Spuren lagern sich ab. Sichtbar oder verborgen. Erfahrungen, die bleiben, ohne eindeutig lesbar zu sein.
Die Arbeiten zeigen keinen abgeschlossenen Zustand. Sie bleiben in Bewegung – wie das Material, wie der Mensch.