SALUSTIANO / Coderch & Malavia

Eröffnung / 18.09. / 19.00-21.00

Ausstellung / 19.09. - 14.11.

Benjamin Eck Projects

Müllerstraße 46a / Glockenbachviertel

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Kommt Alle am Freitag zu der feierlichen Enthüllung von Coderch & Malvia’s GIANT OF SALT

Diesen Freitag 18.9 19.00
Stephansplatz 80469 München

Im Anschluss die Eröffnung der Ausstellung
SALUSTIANO / Coderch & Malavia

BENJAMIN ECK PROJECTS
Müllerstrasse 46a
80469 München

2 min Laufweg


ÜBER CODERCH & MALAVIA

Die gemeinsame Schaffung eines Kunstwerks zu teilen, ist kompliziert, es muss eine Prädisposition vorhanden sein, die es zwei Persönlichkeiten ermöglicht, sich künstlerisch anzupassen. Eine einzige Stimme ohne Ego, zwei Empfindungen, die miteinander reden; vier Hände, die von Joan und Javier, die in der Lage sind, Stücke zu entwickeln, die sich zwischen Träumerei und Realität bewegen. Das Projekt, das diese beiden Künstler vereint, ist ungewöhnlich, so ehrlich und authentisch wie ihre Werke.



Joan Coderch wurde 1959 in Castellar del Vallés, Barcelona geboren und absolvierte 1984 die Fakultät für Bildende Kunst in Barcelona.

Javier Malavia wurde in Oñati, Guipúzcoa (1970) geboren und schloss sein Studium an der Fakultät der Schönen Künste von San Carlos (Valencia) 1993 ab.

Ihre individuelle Reise als Bildhauer führte dazu, dass sie in den Werkstätten eines großen Unternehmens zusammenfiel, das sich der künstlerischen Produktion widmete.

Dort entdeckten sie ihre Affinitäten und Zufälle sowohl im künstlerischen Bereich als auch im persönlichen Bereich. Und schließlich beschließen sie 2015, sich an diesem Projekt zu beteiligen, das sie zu verschiedenen Meistern in der Welt der Figuration führen wird, wie Maillol, Rodin, Marini und Bourdelle.

Im Zentrum seines ästhetischen Diskurses steht somit der Mensch, sein Material die Bronze und seine Suche nach Exzellenz. Aus natürlichen Vorbildern werden skulpturale Stücke nicht nur als figuratives Ergebnis dargestellt, sondern als Erkundung unterschiedlicher menschlicher Lebenseinstellungen.

Der Zuschauer der Werke von Coderch & Malavia wird das Glück haben, die Begegnung zwischen diesen beiden Begriffen, Figur und Haltung, zu genießen und die künstlerische Erfahrung immer einzigartig und einzigartig zu machen.

Trotz ihrer kurzen Geschichte, Coderch & Malavia, haben sie an mehreren Gruppen- und Einzelausstellungen teilgenommen und mehrere Auswahlmöglichkeiten und Anerkennungen in nationalen und internationalen Wettbewerben erhalten. Ihre Werke sind in Museen und Privatsammlungen in verschiedenen Ländern der fünf Kontinente vertreten.



Joan und Javier leben und arbeiten derzeit in Valencia.


ÜBER SALUSTIANO

Als ich klein war, genügte mir das Sonnenlicht, damit ich alle Dinge klar sah. 

Die Sonne schien und verbreitete einen Geruch von feuchter Erde und Mohn, das Licht drang in die dunkelsten Ecken ein, um sie zu erhellen, und hatte einen Schatten für jedes Ding. Alles, was sich unter der Sonne befand, war klar, rein, perfekt.  

Ich habe meine ganze Kindheit verbracht, indem ich die Dinge, die mich umgaben, beobachtete.

Insbesondere fühlte ich mich von den kleinen Dingen angezogen. Ich erinnere mich ganz deutlich an die Schönheit des kleinen Universums, das ich mit meinem kindischen Blick umfasste, wenn ich mit dem Gesicht nach unten sehr nah an der Erde lag. Das kleine aber sehr üppige Relief einer Erdscholle; das makellose Grün eines Grashalms und sein Schatten; der perfekte Mechanismus der Beine einer fast transparenten Spinne und der perfekte Schatten, der sie begleitete. In jenem Augenblick fühlte ich mich der absolute Herrscher des kleinen Erdestücks, das mich stützte und das ich ansah.  

Wenn ich mich mit dem Gesicht nach oben umdrehte, konnte ich sehen, wie die Wolken ihre Form änderten und die kreidigen Linien, die die Flugzeuge auf der Himmel hinterließen.

Diese Gelassenheit überkam mich, das ferne Gerassel der Flugzeugmotoren und das Murmeln der Wiese schwankten mich und ich fühlte wie das Leben unter meinem Körper schwärmte; dann machte ich die Augen zu, klebte meine Zunge an den Gaumen und dachte, dass alles möglich war. 

Auch heute, wenn die Stadt schläft und das Licht in meinem Studio eingeschaltet ist und ich mit demselben Fleiß male, mit dem ich, als ich klein war, mein Haar glättete, bevor ich in die Schule ging, denke ich noch, dass wir unser Leben ändern können, bis es so wird, wie wir uns wünschen. 

Zu dieser späten Nachtstunde genügt mir die Erinnerung an das Sonnenlicht von jenen Zeiten, damit ich alle Dinge klar sehe. 




Salustiano