milkformycoconut / Florian Eymann

Eröffnung / 04.07. / 19:00 - 22:00

Ausstellung / 04.07. - 14.09.

Galerie Benjamin Eck II

Zieblandstraße 19 / Maxvorstadt

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milkformycoconut/

Seine Arbeiten beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Ausdruck von Zeit und Bewegung und betonen die Schönheit eines gemalten Modells. Ausgehend von der menschlichen Figur oder dem Porträt als Hauptgegenstand versuchen die abstrakten Versionen der Realität des Künstlers, sein persönliches und besonderes Weltbild mit "extremer" Klarheit zu vermitteln. Indem der Künstler gleichzeitig Stille und Bewegung erforscht, zeigt er durch seine vielschichtigen Leinwände eine expressionistische Sensibilität. Seine Kompositionen stellen häufig statische, monumentale Objekte mit schnellen, ausdrucksstarken Pinselstrichen gegenüber, um zu suggerieren, dass Menschen eher durch ihre Bewegung und Handlungen als durch ihren physischen Platz in der Welt definiert sind.

Seine Figuren bewohnen mysteriöse Räume und mehrdeutige Architekturen, die zwischen der erkennbaren Welt und reiner Form und Farbe wechseln. Akte spielen in seinem Oeuvre eine herausragende Rolle und werden oft als badend, auf Betten oder Fußböden liegend oder mutig dem Betrachter zugewandt dargestellt. Seine Bilder haben, obwohl sie Titel haben, normalerweise keine lineare Erzählung. Sie sind vereinfacht, so dass der Betrachter vollständig in das Motiv eintauchen kann. Die Titel dienen vielmehr als Hilfsmittel, um einen bestimmten emotionalen Zustand eines gemalten Modells zu erreichen oder eine Geschichte zu erzählen.

milkformycoconut fühlt sich der Kunstgeschichte tief verbunden, insbesondere den Meistern der Werke von Velasquez, Lucian Freud und Francis Bacon. Seine eigenen künstlerischen Einflüsse sind breit gefächert und umfassen Objekte, Künstler, Schriftsteller und Denker. Der Einfluss von Nachkriegsfigurenmalern wie Lucien Freud und Francis Bacon zeigt sich in den fleischigen, abstrakten Figuren des Künstlers. Die Wurzeln von milkformycoconuts Farbe liegen unter anderem in den Werken von Vincent Van Gogh, Claude Monet und Joaquin Sorolla.


Florian Eymann/

Ich lerne gerne alleine, stelle mich den Schwierigkeiten, Dinge zu verstehen. Ich habe vor 12 Jahren so angefangen und lerne heute noch weiter.
Ich habe so viel zu experimentieren und zu erforschen, dass es heute das Ziel meines Gemäldes ist, eine positive oder negative Reaktion hervorzurufen. Ich arbeite viel am Licht und mixe, sei es eine Mischung aus Arbeit wie ein Patchwork oder eine Mischung aus Zeit, gespielt mit Empfindungen und Gefühlen.
Ich fordere mich gerne selbst heraus, arbeite an neuen Themen, interpretiere auch gerne die großen Klassiker der Malerei neu, um eine zeitgemäße Vision des Werkes zu vermitteln.
Ich male nur mit Öl, auch wenn man glaubt, dass es sich um Collagen handelt, ist es nicht mein Ziel, mein angestrebter Stil, als hätte ich meine Ideen geschnitten, die Zeit verkürzt, die Epochen für den Wiederaufbau der Zukunft ausgeschnitten.