FLEISCH-LOS

Christoph Maderthaner

Eröffnung / 23.01. / 19 - 22 Uhr

Ausstellung / 24.01. - 07.03.

Galerie Benjamin Eck

Pestalozzistr. 14 / Glockenbachviertel

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Fleisch-LOS

Im doppelten Sinne:

Einerseits kein Fleisch konsumieren und sich vegetarisch ernähren.

Andererseits das Los des Tieres, für den Menschen als Nahrung produziert zu werden.
Das Thema Nahrung ist sicherlich eines der größten und wichtigsten unserer Zeit.

Im Zusammenklang von Schönheit und Hässlichkeit, von Zärtlichkeit und Grausamkeit, von Fiktion und Wirklichkeit, verspricht sich Christoph bei den Betrachtenden eine Sensibilisierung für dieses Thema. Es soll diesen vor Augen geführt werden, dass bei „produziertem Fleisch“ im Regelfall Grausamkeit mit Fleischverzehr Hand in Hand geht.

Man neigt dazu, ob aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit, derartige Umstände zu ignorieren, oder als unveränderbar anzusehen.

Die Menschen in Afrika leiden Hunger...
Der Mensch zerstört die Erde...
Ein Mensch hat wieder grausam Tiere gequält...

Alles Überschriften, die wir Tag für Tag in den Medien lesen. Wahrscheinlich trägt auch die mediale Übersättigung zur Abstumpfung unsres Geistes bei.

Christoph hat sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Kunst wieder auf dieses Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

Durch den vollzogenen Rollentausch von Tier und Mensch, können sich die Betrachtenden der Grausamkeit, der von ihnen selbst produzierten Gewalt gegenüber dem Tier nicht mehr entziehen.

Christoph ist wichtig, die Bilder so plakativ wie möglich zu halten. So, auf das Wesentliche reduziert, wie das Drücken des Auslösers an einem Schlachtschussapparat, der damit das Eindringen seines sechs Zentimeter langen Bolzens in das Gehirn des Tieres als gerechtfertigt sieht.

Was eigentlich schnell, als schmerzloser Tod enden soll, artet sehr oft in unerträgliche Quälerei für das Tier aus.

Der Mensch ist grausam, das Tier nicht.