Alexander Timofeev

/ Grzegorz Gwiazda

Eröffnung / 18.11. / 18.00-21-00

Ausstellung / 18.11. - 21.01.

Benjamin Eck Projects

Müllerstraße 46a / München

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Alexander Timofeev verbindet seine Ausbildung in klassischer figurativer Malerei mit seiner Liebe zu Noir-Comics und produziert rätselhafte, filmische Gemälde, die sich auf fragmentierte Szenen von Verführung, Verrat, Tod, Leidenschaft und Abhängigkeit konzentrieren.

Es ist kein Zufall, dass jede Komposition als einzelnes Bild in einem größeren Film gelesen wird, kurz vor oder nach einem dramatischen und oft unheimlichen Ereignis. Bei der Arbeit an einer Serie beginnt er mit dem Schreiben eines Drehbuchs, stellt dann Schauspieler, Kostüme und Requisiten zusammen und inszeniert Fotoshootings der Szenen.

Timofeevs Gemälde basiert auf den resultierenden Fotografien und reicht von eng beschnittenen Bildern der nervös geballten Hände einer Frau, wie in Have you done this before? I (2013) bis hin zu beunruhigenden Szenarien von Kindern, die mit scheinbar böswilligen Erwachsenen interagieren, wie in Generation Game (2007), in dem ein nackter Junge mit einem formell gekleideten Mann Schach spielt.



Grzegorz Gwiazda wurde 1984 geboren, er an den Akademien der Bildenden Künste in Poznań und Warschau sowie als Stipendiat an der Accademia di Belle Arte di Brera in Mailand. 2009 schloss er sein Studium an der Warschauer Akademie der Schönen Künste mit summa cum laude ab.


Seit 2010 leitet er Kurse an der Universität M. Grzegorzewska in Warschau. 2014 verteidigte er seine Doktorarbeit an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau, 2019 erwarb er seinen höheren Doktorgrad. Seit 2015 installiert er an der Barcelona Academy of Art.


Er erhielt ein Stipendium des Ministers für Kultur und nationales Erbe für 2008/9 und ein Stipendium, das von Inicjatywa ENTRY verwaltet wurde. 2010 und 2015 wurden seine Werke beim internationalen Wettbewerb für figurative Kunst ausgezeichnet, der von der Fundació de les Arts und els Artistes organisiert wird.

2018 wurde ihm der Preis des Kunstmagazins Arteon verliehen.
Seine Werke befinden sich in zahlreichen Sammlungen, darunter die ständige Sammlung des Museums Europeu d’Art Modern in Barcelona.