ABOUT ANDREAS LAU

Andreas Lau (geb.1964), Meisterschüler von Prof. Gerd van Dülmen Kunstakademie Karlsruhe, beschäftigt sich mit dem Thema der Wahrnehmung von Bildern und den damit verbundenen Mehrdeutigkeiten. Das Wissen über Situationen und Hintergründe bestimmt unsere Empfindungen einem Bild gegenüber. Das Bild wird erst vom Betrachter gemacht. Vermeintlich Schönes kann zum Horror werden, Schreckliches kann sich als schön herausstellen. Nichts ist das, was es zu sein vorgibt. Was wir zu sehen meinen, entspricht nicht unbedingt der Wahrheit.Lau interessiert nicht der politisch gesellschaftliche Ansatz, sondern die malerische Auseinandersetzung mit dem Phänomen.Und damit verbunden die Frage, in wie weit ein Bild, unabhängig von informativem Wissen, in unserer medial geprägten Zeit einfach nur als solches betrachtet und akzeptiert wird. Dem Künstler geht es in seinen Werken vor allem um die Auslotung der malerischen Mittel und Möglichkeiten. Er zerlegt seine Bildmotive durch Verzerrungen, Störungen und Verpixelungen in schwer entzifferbare Zeichen. Punkte und/oder Linien  zergliedern die Motive in einzelne Elemente. Der entstehende Flimmer-Effekt, der vom Bild ausgehende Sog zieht den Betrachter unmittelbar in seinen Bann. Er verschlüsselt das Motiv, um dadurch das eigentlich „Bildhafte“ sichtbar zu machen. Das, was sich hinter dem Motiv verbergen könnte. Er „hinter“-fragt. 

 

 

 

 

 

 

 

 
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