Berlin Callin´

Michael Bennett

/ Leander Büttner

Vernissage / 11.01. / 19-22.00

Ausstellung / 12. - 03.03.

Galerie Benjamin Eck

Pestalozzistr. 14 / Glockenbachviertel

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Michael Bennetts Werke untersuchen zugleich die Idee der Präsenz der Gegenwart, als auch Konzepte der inneren Erforschung und persönlichen Wahrnehmung.

Die Arbeit des Autodidakten ist hauptsächlich in der Malerei angesiedelt, aber auch installative und skulpturale Werke sind Teil seines Portfolios, das auf ehrliche und wahrhaftige Weise einen ganz eigenen Sinn für Menschlichkeit und Persönlichkeit beinhaltet. Die visuelle Ausdruckskraft stammt aus der Erfahrung von Stille und innerer Fokussiertheit während des kreativen Prozesses, durch die der Maler aus tief verwurzelten Erinnerungen und optischen Eindrücken schöpfen kann. Welche Form sie am Schluss auch annehmen, die Werke Bennett’s sind frei von Implikationen und offen für individuelle Interpretation – geschaffen, um nicht nur betrachtet, sondern erfahren zu werden, ohne dem Publikum eine theoretische Richtung vorzugeben.

Die Abstraktion soll den Betrachter zu einer visuellen und geistigen Untersuchung ermutigen, anstatt vorgefertigte Bilder und Ideen zu festigen – eine Versinnbildlichung von Freiheit und offenen Möglichkeiten. Die Verwendung von gefundenen Materialien neben haptischen Oberflächen und Spuren von menschlicher Verarbeitung hilft, die Geschichte der einzelnen Werke nachzuvollziehen und über den Entstehungsprozess eine Verbindung aufzubauen. Diese Verschmelzung von Sensibilität für Vergangenes und der universellen Sprache von Form, Farbe und Größe sorgt dafür, dass die Werke Raum bieten für Interpretation, zugleich aber auch eine ästhetische Ruhe und visuelle Anziehung ausstrahlen.

Bennetts Arbeiten sind in privaten Sammlungen in Australien, London, New York, Los Angeles, Berlin, Tokio, Oslo, Toronto und Kopenhagen zu finden.